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Ballon- und Sportmützen für die Dame

Eigentlich ist die Ballonmütze ein ganz naher Verwandter der Schirm- oder Schiebermütze, drückt aber durch ihre Form einen ganz eigenen Charakter aus. Zumeist besteht ihr Dach aus acht Teilen, die oft in der Mitte durch einen Knopf verbunden und betont werden. Sie ist nicht flach sondern bildet so eine ballonartige Form über dem Kopf und ist so nicht nur Schutz, sondern auch durchaus gewollter Hingucker. Die Ballonmütze war im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert unter den Jungen und erwachsenen Männern in Europa und Nordamerika sehr beliebt. Sie galt als Arbeitermütze, eine Mütze der unteren Klassen. Im Englischen wird sie auch als „Newsboy Cap“, also ,,Zeitungsjungen-Mütze“, bezeichnet. Keine Oliver-Twist-Verfilmung oder ein Gangster-Movie das in den 20ern spielt kommt ohne dieses Requisit in wahren Massen aus. Seinen Ursprung aus der Arbeiterklasse hat die Ballonmütze vielleicht auch zu verdanken, dass sie später und bis heute vor allem von Künstlern und Kreativen als modisches Accessoire wieder entdeckt wurde. Der Maler Friedrich Hundertwasser war ohne Ballonmütze gar nicht vorstellbar und in jüngerer Zeit hat es der gefeierte Jazz-Sänger Gregory Porter geschafft, die Ballonmütze zu seinem visuellen Markenzeichen zu machen. In der Politik, bei erklärten Arbeiter-Parteien, galt sie zudem als Ausweis für Bodenständigkeit Solidarität mit dem Proletariat. Insofern merkwürdig, dass diese Mütze besonders beim elitärem Golfsport zum Bekleidungs-Inventar wurde. Man sieht: Es steckt viel mehr unter der Ballonmütze, als man denkt.

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