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Macht aus Männern Herren: Der Hut

Sieht man Filme oder Fotos, auch noch aus späten zwanziger Jahren des letzten Jahrhundert, sieht man von Herren vor allem eines: Hüte und Mützen.

Kein Mann traute sich ohne Hut auf die Straße. Er wäre sich nackt und unschicklich vorgekommen. Zugleich war der Hut ein Statussymbol. Die Arbeiterschaft lief meist mit Schirmmützen und einfachen Filzhüten herum. Die Mittel- und Oberschicht mit Melonen, Zylindern oder Homburgern oder einem weichen Filzhut mit nach unten gebogener Krempe. Jeder Mann hatte stets mehrere Hüte im Schrank, um für jeden Anlass das passende Accessoire zu haben. Aber da der Hut eben auch Statussymbol war, weckte er auch irgendwann das Misstrauen der Jugend.

Die bloße Haarpracht sollte zeigen, dass man sich von althergebrachten Denk- und Wertemustern verabschiedet hatte. Der Hut bekam unverdient ein Imageproblem. Den größten Schaden fügte der Hutindustrie ausgerechnet John F. Kennedy zu, der sich so gar nicht staatstragend, im wirren Lockenlook und lässiger Freizeitkleidung ablichten ließ. Heute ist alles sowieso lockerer. Die Jugend agiert, was Kopfbedeckungen angeht, eher pragmatisch. Strickmützen und Baseballcaps sind im Straßenbild wieder normal geworden. Den Mann, der etwas gesteigerten Wert auf sein Outfit legt, den zieht es aber wieder zunehmend zu Hut und Mütze. So langsam gewinnt eine modische Erkenntnis wieder Raum: Einem Mann ohne Hut fehlt irgendwie doch was.

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